Nebelkompetenzen
Mein Ansatz für Entscheidungen in Ungewissheit — im Nebel, im Sturm, in der Flaute. Mit Werkzeugen aus Komplexitätsforschung, Effectuation und Krisenerfahrung.
Worum es im Vortrag geht
Klassisches Risikomanagement funktioniert, wenn Wahrscheinlichkeiten existieren und stabil sind. In Lagen, in denen das nicht mehr stimmt, schlägt jede Erwartungsrechnung in Pseudokontrolle um. Wer hier handeln muss, braucht andere Werkzeuge.
Im Vortrag zeige ich, was Knight’sche Uncertainty von Risk unterscheidet, welche fünf Nebelformen es gibt (Wahrscheinlichkeits-, Wirkungs-, Zukunfts-, Deutungs-, Orientierungsnebel), und welche drei Kompetenzcluster Organisationen brauchen, um im Unklaren handlungsfähig zu bleiben: systemische Navigation, Struktur und Kohäsion, Regeneration.
Was hängen bleibt
- Eine saubere Diagnose-Frage für jede Lage: Welcher Nebel denn genau?
- Konkrete Werkzeuge pro Nebelform — von Affordable Loss bis Sensemaking-Debriefs.
- Die Sailing-Trinität: Was im Nebel anders funktioniert als im Sturm und in der Flaute.
- Cynefin als Diagnose-Werkzeug, OODA-Loop als operative Schleife.
Format-Optionen
- 30 Min Keynote — verdichtet, mit einer klaren Diagnose-Übung am Schluss.
- 60 Min Vortrag — komplette Argumentation, mit Q&A.
- 90 Min Vortrag + Workshop-Element — Vortrag plus Diagnose der eigenen Lage in der Gruppe.
Für wen passt das
Führung, Strategie, Risiko-Management, Innovation und Transformation. Speziell für Felder, in denen Forecasts an ihre Grenzen stoßen — Klima, Energie, Geopolitik, Demografie, Märkte, Technologie.