Simon Steiner
← Werkzeug
Methode

Design Thinking

Nutzerzentrierte Innovation — Methode, Mindset und Prozess für Produkte, Services und Verwaltungs­prozesse. HPI-Alumnus.

Was Design Thinking ist

Design Thinking ist ein nutzerzentrierter Innovations­ansatz, der das Verstehen menschlicher Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt — vor das Festlegen einer Lösung. Der Prozess wechselt iterativ zwischen Verstehen, Beobachten, Synthese, Ideenfindung, Prototyping und Test, und korrigiert sich an dem, was die Nutzer tatsächlich tun (statt an dem, was sie zu wollen sagen).

Ich habe Design Thinking Advanced als akademische Zusatz­qualifikation an der HPI School of Design Thinking in Potsdam absolviert (2012–2013). Seitdem ist Design Thinking eines meiner zentralen Werkzeuge — in Konzernen, in der Verwaltung, in Sozialunternehmen, an Hochschulen.

Wann es passt

Wenn ein Problem unscharf ist, mehrere Stakeholder­perspektiven hat, und vermutlich anders gelöst werden muss als ursprünglich gedacht — dann ist Design Thinking richtig. Beispiele aus meiner Praxis: die Reaktivierung der Hafenwestseite in Neustadt in Holstein (Multi-Stakeholder-Prozess), die Recruiting-Architektur der Diakonie Nord Nord Ost (150 Pflege­fachkräfte), Innovations­prozesse an der ESCP.

Wann es nicht passt

Wenn die Aufgabe rein technisch ist und die Anforderungen klar — dann braucht es Engineering, nicht Design Thinking. Wenn die Lage chaotisch ist (Cynefin: chaotic), braucht es schnellere Werkzeuge. Und wenn Design Thinking zur Methodenfolklore wird (Post-its kleben ohne Tiefe), wird’s teuer.

Wie ich damit arbeite

Eingebettet in Effectuation und Komplexitäts­forschung. Als kontextsensitives Werkzeug, nicht als Religion. Plus mit den Erfahrungen aus über 300 Workshops, Vorträgen und Seminaren in DAX-Konzernen, Verwaltungen, Hochschulen und Sozialunternehmen.

Anfrage stellen →

Termin buchen